Feigwarzen, HPV

Haut- und Schleimhautveränderungen sind bei HIV-Patienten außerordentlich häufig. Oftmals geben HIV-assoziierte Dermatosen den ersten klinischen Hinweis auf das Vorliegen einer Infektion mit dem Virus. Durch die Einführung der hochaktiven antiretroviralen Kombinationstherapie (HAART) konnte die Häufigkeit und der Schweregrad vieler Hauterkrankungen eingedämmt werden.

Bei den Feigwarzen handelt es sich um kleine, warzenartige Wucherungen im Genitalanalbereich, seltener auch im Mund. Sie werden in der Regel durchs Humane Papillom-Viren (HPV) Low Risk Typ 6 und 11 verursacht. Bei Immunschwäche finden sich auch HR-HPV Typen.

Symptome
Nach der Infektion bilden sich im Genitalbereich, am Anus oder im Enddarm warzige Wucherungen.

Diagnostik
Feigwarzen lassen sich durch die Blickdiagnose oder gegebenenfalls Probebiopsie mit histologischer (feingeweblicher) Untersuchung bestimmen.

Übertragung
Die Übertragung von Feigwarzen erfolgt über eine Schmierinfektion oder den Hautkontakt mit den infizierten Körperregionen.

Therapie
Als spezialisiertes Zentrum für STI inklusive HPV induzierte Erkrankungen beraten wir Sie gerne. Für eine Therapie gegen Feigwarzen bieten sich verschiedene Behandlungsformen an. Leider gibt es keine Erfolgsgarantie. Regelmäßige Kontrolluntersuchungen sind zu empfehlen, spezialisiertes Zentrum für HPV indizierte Erkrankungen.